Drehgenehmigungen in Hamburg und Schleswig-Holstein

Wichtiger Hinweis zur aktuellen Lage durch die Corona-Krise

Laut der geltenden Allgemeinverfügung in Hamburg und der Landesverordnung in Schleswig-Holstein werden nach unserem Kenntnisstand bis auf Weiteres keine Genehmigungen / Sondernutzungserlaubnisse für Dreharbeiten im öffentlichen Raum mehr erteilt. Bestehende Genehmigungen werden durch die erlassenen Bestimmungen überlagert und sind somit ebenfalls nicht mehr gültig.

Aufnahmen für die Berichterstattung durch Einzelpersonen sind erlaubt.

Für Dreharbeiten in Innen- & Privatmotiven sowie Studios sind nach unserem Kenntnisstand die Bestimmungen der Allgemeinverfügung und Landesverordnung analog anzuwenden, d.h. die Kontaktbeschränkung auf maximal 2 Personen (außer für Personen, die im gleichen Haushalt leben) und der Mindestabstand von 1,5 m gelten ebenso wie im öffentlichen Bereich. Damit sind nach unserem Verständnis szenische / fiktionale Dreharbeiten nicht möglich, aber Pack-Shots/Werbeaufnahmen oder dokumentarische Aufnahmen, die von Einzelpersonen realisiert werden, sind machbar. Im Zweifel sollten die Auflagen zum Infektionsschutz mit dem Gesundheitsamt abgeklärt werden. Stand 02.04.2020

 

Genehmigungspflicht besteht immer dann, wenn Arbeitsgeräte auf öffentlichem Grund aufgebaut und Dritte durch die Dreharbeiten eingeschränkt oder behindert werden. Dann müssen Genehmigungen für die einzelnen Drehorte eingeholt werden, an denen die Arbeiten stattfinden sollen.Am leichtesten geschieht dies mithilfe des einheitlichen Motivbogens. Einfach das Formular vollständig ausfüllen und an die zuständige Behörde schicken:

Eine zusätzliche allgemeine Firmen-Drehgenehmigung, wie in einigen Städten und Bundesländern vorgeschrieben, ist in Hamburg und Schleswig-Holstein übrigens nicht notwendig.

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